Der Löschzug Leer hat auf seiner jüngsten Zugübung seine Kenntnisse in Erster Hilfe aufgefrischt. Dazu hatten Kameraden aus den eigenen Reihen, die hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr oder im Rettungsdienst tätig sind, Stationen vorbereitet, an denen die Reanimation bei Patienten mit Kreislaufstillstand, die stabile Seitenlage bei Bewusstlosen, der Umgang bei Unfällen mit Motorradhelm und das Anlegen einer Halskrause geübt werden konnten.

In zwei Gruppen wurden die Leerer Feuerwehrleute am Montagabend auf den neuesten Stand in Sachen Erste Hilfe gebracht. Dabei konnten sie sich einen Überblick über die medizinische Notfallausrüstung verschaffen, die die Feuerwehr stets in einem Notfallrucksack auf dem zuerst ausrückenden Löschfahrzeug mit sich führt, um an jeder Einsatzstelle die Erstversorgung von Patienten vornehmen zu können, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Mit einer vom DRK Horstmar zur Verfügung gestellten Puppe konnte außerdem die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt werden: 100 bis 120 mal pro Minute etwa fünf Zentimeter tief in die Mitte des Brustkorbs drücken, dabei - nur falls möglich - nach 30 Kompressionen zweimal Beatmen.

An der zweiten Übungsstation ging es um die fachgerechte Lagerung von Patienten, die nicht mehr bei Bewusstsein sind, aber noch Atmung und Puls haben. Dazu wurde die stabile Seitenlage auf verschiedenen Wegen und mit besonderer Rücksicht auf die freien Atemwege des Patienten durchgeführt, indem der Kopf vorsichtig überstreckt und mit der darunter liegenden Hand gestützt wird. Auch der Umgang mit verunfallten Kradfahrern mit Motorradhelm wurde geübt: Solange der Patient nicht bewusstlos ist, sollte der Helm auf dem Kopf belassen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes stabilisiert werden, andernfalls muss er vorsichtig entfernt werden, um entweder in die stabile Seitenlage gelangen oder eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen zu können.

Letzter Einsatz

Öl auf Straße
vor 1 Tag, 14 Std., 57 Min.

Horstmar-Leer, Halterner Straße

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