Extreme Hitzewellen, lange Dürreperioden und hohe Temperaturen infolge des Klimawandels – in den vergangenen Jahren hat die Zahl von Wald- und Flächenbränden stark zugenommen. Die Waldbrandgefahr hängt eng mit der Temperatur und der Trockenheit der Landschaft zusammen. Die Ursachen für einen Waldbrand haben sich jedoch nicht geändert: Meist ist menschliches Fehlverhalten dafür verantwortlich, etwa offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten oder überhitzte Fahrzeuge. Im Unterschied zu früher sind die Wald- und Grasflächen heute jedoch trockener und damit leichter brennbar.

Weiterlesen: Löschzug Leer übt Bekämpfung von Vegetationsbränden

Mit dem Einsatzstichwort „Brand mittel, Person in Gefahr“ wurden die Angehörigen der Feuerwehr Horstmar am vergangenen Samstagnachmittag gegen 15.15 Uhr alarmiert. In der ehemaligen Gaststätte „Tante Toni“ sei ein Brand ausgebrochen, insgesamt fünf Personen wurden noch im Gebäude vermisst. Zwei von ihnen hatten sich rechtzeitig auf einem Balkon in Sicherheit bringen können.

Glücklicherweise handelte es sich bei diesem Szenario, das Stadtbrandinspektor Tobias Berkenharn und Brandinspektor Tobias Laurenz in den vorangegangenen Wochen sorgfältig geplant hatten, nicht um einen echten Einsatz, sondern um die jährlich stattfindende Abschlussübung der Feuerwehr Horstmar.
Weiterlesen: Abschlussübung Feuerwehr Horstmar 2021

Die Feuerwehr ist beim Thema Digitalisierung vorne mit dabei: Schon im Jahr 2012 wurde der Sprechfunkverkehr zwischen den rot lackierten Fahrzeugen und den Leitstellen in ganz Nordrhein-Westfalen flächendeckend digitalisiert. Seitdem sprechen die Führungskräfte mit den Disponenten verschlüsselt und - falls nötig - deutschlandweit miteinander über ein eigenes Netz. In naher Zukunft soll auch der Funkverkehr an den Einsatzstellen, beispielsweise zwischen den Feuerwehrleuten in einem brennenden Gebäude und der Führungskraft draußen, über Digitalfunk abgewickelt werden. Damit der Umgang mit den modernen Geräten auch im Ernstfall reibungslos funktioniert, haben sich Oberbrandmeister Michael Wallkötter, Brandmeister Leonard Bienbeck und Oberfeuerwehrmann Marcus Bernemann für die Gruppenübungen des Löschzugs Leer im September 2021 ein ungewöhnliches Übungsszenario ausgedacht.

Weiterlesen: Mit moderner Technik auf Personensuche: Gruppenübungen des Löschzugs Leer

Am vergangenen Montag, den 30. August 2021 übten die Mitglieder des Löschzugs Leer erstmals seit Beginn der COVID-19-Pandemie wieder in Zugstärke. Bis dahin hatten Übungen der Sicherheit halber in kleineren Gruppen stattfinden müssen.

Oberbrandmeister Michael Wallkötter hatte für diesen Anlass auf dem Gelände der städtischen Kläranlage in Ostendorf ein anspruchsvolles Szenario entwickelt und vorbereitet: Im Keller eines Betriebsgebäudes sei ein Brand ausgebrochen, ein Mitarbeiter befinde sich noch in den betroffenen Räumlichkeiten. Auch gebe es keinen Zugang zu dem Gebäude, sondern nur ein Fenster in Kippstellung. Gleichzeitig wurde angenommen, dass die Wasserversorgung aus dem Trinkwasser- und Hydrantennetz nicht möglich ist.
Weiterlesen: Kellerbrand: Zugübung des Löschzugs Leer

Seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 mussten die meisten Übungen in der Feuerwehr Horstmar ausfallen. Als die Lage es zuließ, konnte zwischen Juni und Oktober 2020 in kleineren Gruppen geübt werden; seitdem aber dürfen keine Übungsdienste mehr vor Ort abgehalten werden. Die Feuerwehrleute begegnen sich seitdem nur noch bei Einsätzen persönlich.

Seit Ende November 2020 können sich die Ehrenamtlichen jedoch wieder in großer Runde austauschen und sogar Übungsabende abhalten. Möglich macht dies der Einsatz einer Videokonferenz-Software, die allen Mitgliedern der Feuerwehr Horstmar, darunter auch der Jugendfeuerwehr, den Mitgliedern der Ehrenabteilung sowie der Einsatzabteilung, zur Verfügung steht.
Weiterlesen: Online-Übungen in der Feuerwehr Horstmar

Für die Gruppenübungen der freiwilligen Feuerwehrleute des Löschzugs Leer haben sich Oberbrandmeister Michael Wallkötter und Unterbrandmeister Leonard Bienbeck an den vergangenen zwei Dienstabenden etwas Besonderes ausgedacht: Da in den vergangenen Monaten aufgrund der COVID-19-Pandemie viele Übungen ausfallen mussten, durften die Teilnehmer nun gleichzeitig mit einer Kombination aus Digitalfunk, Karten, Planzeiger und Koordinaten, Hydranten und Löschfahrzeugen üben.

Als Rahmen hatten sich die beiden Löschgruppenführer eine Art Schnitzeljagd ausgedacht: Über das Digitalfunknetz teilten die Mitglieder der ELW-Gruppe vom Einsatzleitwagen aus ihren Kameradinnen und Kameraden die Koordinaten zu verschiedenen Hydranten in den Bauerschaften Alst, Ostendorf und Haltern mit.
Weiterlesen: Digitalfunk und Kartenlesen - Gruppenübungen im Oktober

Am gestrigen Samstag, den 22. August 2020 nutzten zehn Maschinisten des Löschzugs Leer das gute Wetter und übten unter der Anleitung von Michael Wallkötter und Tobias Laurenz am Seller See in Steinfurt. Schon Wochen zuvor hatten die beiden Führungskräfte sich nach Übungsorten umgesehen und sich Gedanken gemacht, wie unter Berücksichtigung der Infektionsschutzmaßnahmen eine derartige Übung trotzdem stattfinden könnte. Die Wahl fiel schließlich auf den See in Sellen, dessen Ufer der SSG Stormvogel Steinfurt e. V. gerne als Übungsareal zur Verfügung stellte. Positiver Nebeneffekt: Durch die Übung konnte gleichzeitig der Sauerstoffgehalt in dem Gewässer angereichert werden, was den dort lebenden Tieren zugute kam.

Da der Schulungsraum des Gerätehauses in Leer aufgrund der laufenden Umbauarbeiten derzeit nicht zur Verfügung steht, fand die Wiederholung der theoretischen Grundlagen im Gerätehaus des Löschzugs Horstmar an der Warnsveldallee statt. Von dort brachen die Freiwilligen am frühen Vormittag mit zwei Löschfahrzeugen auf.
Weiterlesen: Übungstag für die Maschinisten des Löschzugs Leer

Auch an der Feuerwehr Horstmar ist die Zeit der Corona-Pandemie nicht spurlos vorübergegangen. Schon Anfang März, rund zwei Wochen vor Schließung der Schulen in NRW, wurde der Übungsbetrieb in der Feuerwehr ausgesetzt. Seitdem fanden keine Versammlungen, Veranstaltungen oder Sitzungen mehr statt. Einzig und allein für Einsätze durften die rund 100 Mitglieder der Löschzüge Leer und Horstmar sich an den Gerätehäusern einfinden, natürlich nur mit Schutzmasken und möglichst großem Abstand, soweit die jeweilige Situation dies zuließ.

Das war für die Kameradinnen und Kameraden eine ganz neue Situation, denn für gewöhnlich treffen sie sich allein für Gruppen-, Löschzug- und Gesamt-Übungen etwa zwölf bis 17 mal im Jahr. Auf diese Weise machen sie sich regelmäßig mit neuen Geräten und Rettungstechniken vertraut, trainieren grundlegende Handgriffe und stärken den Zusammenhalt, damit im Ernstfall weiterhin alles so reibungslos funktioniert wie gewohnt.
Weiterlesen: Übungsbetrieb wieder aufgenommen

Dichter Rauch quoll aus den Fenstern des Obergeschosses im Kindergarten an der Grollenburg. Kinder, die sich in den oberen verqualmten Räumen aufhielten, riefen laut um Hilfe. Als den Verkehrsteilnehmern auf der Halterner Straße dann noch die Feuerwehr mit Blaulicht entgegenkam, befürchteten viele das Schlimmste. Bei Sanierungsarbeiten im Gebäude sei es zu einem folgenschweren Feuer gekommen, erfuhren die Einsatzkräfte des Leerer Löschzuges beim Eintreffen am Leerer Feuerwehrgerätehaus. Trotz des sonnigen Herbsttages, an dem sicher viele lieber auf der heimischen Terrasse gesessen hätten, waren insgesamt 30 Feuerwehrleute, darunter auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr, der stillen Alarmierung gefolgt. Schnell musste vor Ort entschieden werden, wie man den vier Kindern helfen könne. Da eine Drehleiter nicht zur Verfügung stand, wurden Steckleitern eingesetzt.

Die Rettung der vier Personen über diese Leiter aus dem Obergeschoss erfolgte unter den Augen von Carolin Witt, einer Erzieherin im Kindergarten, reibungslos.

Weiterlesen: Feuerwehr für den Ernstfall gerüstet - Schlussübung Leer 2019

Am gestrigen Samstag, den 23. März 2019, wurden über 220 ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer im Kreis Steinfurt gleichzeitig alarmiert: "Überörtliche Hilfe - Kaserne Bentlage, Rheine" lautete die Meldung. Was heute nur eine Bereitschaftsübung für das neue Konzept der vorgeplanten überörtlichen Hilfeleistung im Kreis Steinfurt ist, würde im Ernstfall für die Freiwilligen bedeuten, dass sie in wenigen Stunden bei einem Katastrophenschutz-Einsatz Hilfe leisten würden. Vielleicht sogar deutschlandweit.

Der letzte große Einsatz ist jedem bekannt: Im Juni 2013 trat die Elbe über die Ufer und verwüstete weite Landstriche. Rund 250 Feuerwehrleute aus dem Kreis Steinfurt leisteten damals Unterstützung in Magdeburg.

Weiterlesen: Bereitschaftsübung der Überörtlichen Hilfe im Kreis Steinfurt

Am Montagabend (9. Juli 2018) ist die Gruppe 2 des Löschzugs Leer zu einem Verkehrsunfall auf dem Gelände der Kläranlage in Leer gerufen worden. Dort habe sich ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Gefahrguttransporters ereignet, bei dem auch zwei Personen zu Schaden gekommen sein sollen.

An diesem Abend handelte es sich glücklicherweise nur um die Übung eines möglichen Ernstfalls mit Beteiligung chemischer Gefahrstoffe am Unfallort. Dazu lautete die angenommene Lage wie folgt: Verkehrsunfall eines PKW mit Anhänger, auf dem ein mit 1.000 Litern Wasserstoffperoxid-Lösung gefülltes Gebinde geladen war. Dieses habe sich gelöst und eine Person unter sich eingeklemmt. Auch sei ein herbeigeeilter Helfer nach Inhalation der entweichenden Chemikalie bewusstlos geworden.

Weiterlesen: Gefahrguteinsatz in Leer - Übung Gruppe 2

Letzter Einsatz

Öl auf Straße
vor 8 Tagen, 15 Std., 59 Min.

Horstmar und Leer

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