Brand

Nr. 32 / 2026
Waldbrand im Hürtgenwald

Brand › Waldbrand

Einsatzort Hürtgenwald (Kreis Düren)
Datum 14.08.2026
Alarmierungszeit 17:14 Uhr
Einsatzende 22:19 Uhr
Alarmierte Einheiten Überörtliche Hilfe Kreis Steinfurt
Eingesetzte Fahrzeuge

Feuerwehr Horstmar

Löschzug Leer

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Am Donnerstag, den 13. August brach im Hürtgenwald im Kreis Düren ein Waldbrand aus, der sich innerhalb kurzer Zeit auf eine Fläche von 300 ha ausbreitete. Auch eine Ausbreitung auf angrenzende Wohnbebauung konnte nicht ausgeschlossen werden, sodass infolge dessen ganze Ortsteile evakuiert werden mussten. Nachdem die Kräfte der örtlichen und direkt benachbarten Feuerwehren erschöpft waren, forderte die Einsatzleitung am Freitag, den 14. August schließlich Bereitschaften der vorgeplanten überörtlichen Hilfe aus verschiedenen Teilen des Landes Nordrhein-Westfalen an; darunter auch die Bereitschaft 4 "Kreis Steinfurt" des Regierungsbezirks Münster, zu der auch das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) des Löschzugs mit einer Besatzung von drei Personen gehört.

Nachdem der Alarm gegen 17:14 Uhr am Freitagnachmittag ausgelöst worden war, bereiteten sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute auf einen dreitägigen Einsatz vor und rückten schließlich um Mitternacht vom Feuerwehrgerätehaus Leer zum Sammelraum in Ochtrup aus. Zusammen mit rund 35 weiteren Führungs-, Einsatz- und Löschfahrzeugen sowie rund 123 weiteren Einsatzkräften aus dem ganzen Kreis Steinfurt fuhr die Bereitschaft in einem geschlossenen Verband in den Kreis Düren, wo sie gegen 6:00 Uhr eintraf.

Von dort wurden über einen Zeitraum von fast 35 Stunden die Kräfte der Feuerwehren aus dem Kreis Steinfurt an unterschiedlichen Abschnitten des betroffenen Gebietes eingesetzt. Die Aufgaben bestanden beispielsweise in der direkten Brandbekämpfung, in der Verteidigung von bisher nicht betroffenen Waldstücken oder in der Wasserversorgung anderer Einsatzkräfte. Das Waldgebiet war stark durch Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg belastet, sodass die Löscharbeiten erheblich erschwert wurden. Unterstützt wurde die Feuerwehr von örtlichen Landwirten und Unternehmen sowie von der Polizei und der Bundeswehr. Um die Versorgung der Einsatzkräfte mit Lebensmitteln und Getränken kümmerten sich insbesondere die Mitglieder der anerkannten Hilfsorganisationen wie Malteser oder Deutsches Rotes Kreuz.

Am Einsatz in Hürtgenwald waren außerdem zwei weitere Kräfte der Feuerwehr Horstmar beteiligt, die mit Hilfe der Einheit "Information und Kommunikation" (IuK) des Kreises Steinfurt sowie dem Stab der Einsatzleitung die Koordination der Kräfte übernahmen und die Bereitschaft führten.

Erst am Sonntagabend kehrte das Tanklöschfahrzeug samt Mannschaft wohlbehalten zurück.


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